In Venezuela spielt sich seit Anfang Januar 2026 eine dramatische politische und militärische Krise ab, ausgelöst durch einen groß angelegten US-Angriff und die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro.

Was ist konkret passiert?

  • Die USA haben am 2./3. Januar 2026 eine koordinierte Serie von Luftangriffen auf Venezuela geflogen, vor allem auf Militäranlagen und Ziele rund um Caracas.
  • Bei dieser Operation, die unter dem Namen „Operation Absolute Resolve“ bekannt wurde, wurde Nicolás Maduro zusammen mit seiner Frau Cilia Flores festgenommen und außer Landes gebracht.
  • US-Präsident Donald Trump erklärte öffentlich, die USA würden Venezuela „führen“, bis ein „sicherer“ Übergang organisiert sei, was de facto einem Regimewechsel-Projekt gleichkommt.

Lage im Land

  • In Caracas und anderen Regionen gab es in der Angriffnacht mehrere Explosionen, Berichte über Opfer und Schäden an Infrastruktur, darunter auch im Bereich des Hafens von La Guaira.
  • Die venezolanische Regierung hat einen nationalen Notstand und einen Zustand „äußerer Erschütterung“ ausgerufen und spricht von „imperialistischer Aggression“ und einem Versuch, die Öl- und Rohstoffressourcen des Landes zu kontrollieren.
  • Gleichzeitig bleibt ein Teil der bisherigen Machtstrukturen – insbesondere rund um Vizepräsidentin Delcy Rodríguez und das Militär – im Land aktiv, was die Lage sehr instabil und unübersichtlich macht.

Internationale Reaktionen und Debatte

  • In den USA und international wird darüber gestritten, ob der Angriff völkerrechtlich legitim war oder eine unzulässige militärische Intervention und Entführung eines Staatsoberhaupts darstellt.
  • Thinktanks und Experten warnen, dass dies erst der Beginn einer längeren Phase direkter US-Einmischung in Venezuela sein könnte, mit Risiken von Aufständen, Guerilla-Aktivität und regionaler Destabilisierung.
  • In lateinamerikanischen Medien und Foren wird darüber diskutiert, ob das Land schon vorher ein „Beinahe-Fehlstaat“ war und ob externe Interventionen die Lage verbessern oder verschlimmern.

Was bedeutet das für die Venezolaner?

  • Für die Bevölkerung bedeutet die Situation noch mehr Unsicherheit: mögliche Kämpfe zwischen verbliebenen Staatskräften, bewaffneten Gruppen und ausländischem Militär, plus die Fortsetzung oder Anpassung von Sanktionen.
  • Menschenrechtsorganisationen und Analysten betonen, dass neben der Frage „Wer regiert?“ auch Themen wie politische Gefangene, Versorgungslage, Sicherheit im Alltag und die Zukunft der Ölindustrie entscheidend sein werden.
  • Viele Venezolaner, die schon zuvor unter Wirtschaftskrise, Emigration und politischer Repression litten, sehen die jüngsten Ereignisse als „einschneidendsten Moment“ seit Jahren – mit offenem Ausgang.

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