Bloomers sind weit geschnittene, an der Taille oder Hüfte sitzende Hosen, die an den Beinen – meist an den Knöcheln oder kurz darüber – gerafft oder zusammengefasst werden.

Kurze Definition

  • Klassisch sind Bloomers eine Art Frauenhose , die unter einem kürzeren Rock oder Kleid getragen wird und so mehr Bewegungsfreiheit bietet, ohne die Beine ganz zu zeigen.
  • Sie wurden nach der US-Frauenrechtlerin Amelia Bloomer benannt, die diese Kleidung im 19. Jahrhundert als Teil einer Reformmode für Frauen propagierte.

Historischer Hintergrund

  • In den 1850er-Jahren galten Bloomers als Teil eines „Bloomer-Kostüms“: enges Oberteil ohne Korsett, kurzer Rock bis knapp unters Knie und darunter die weiten Hosen, an den Knöcheln zusammengefasst.
  • Ziel war es, Frauen von schweren Röcken und Korsetts zu befreien und mehr Beweglichkeit zu ermöglichen, etwa beim Gehen, Arbeiten oder Fahrradfahren.

Bloomers heute

  • In der Mode tauchen Bloomers bis heute immer wieder auf, z.B. als pluderartige Haremshose, als Teil von japanischer Lolita-Mode oder als bequeme Unterziehhose mit nostalgischem/viktorianischem Look.
  • Im Baby- und Kleinkindbereich werden „Bloomers“ oft als kurze, leicht gepumpte Höschen bzw. Windelcover bezeichnet, die über die Windel gezogen werden und das Outfit optisch abrunden.

TL;DR: „Was sind Bloomers?“ – Es sind weit geschnittene, unten geraffte Hosen (historisch für Frauen unter einem kürzeren Rock), ursprünglich ein Symbol der Kleiderreform und heute sowohl Fashion-Item als auch süße Babyhose.

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