was sind die punier

Die Punier (lateinisch Poeni) waren ein antikes Volk semitischen Ursprungs, das vor allem mit der Stadt Karthago in Nordafrika verbunden ist und in den Punischen Kriegen gegen Rom bekannt wurde.
Wer die Punier waren
- Die Punier waren Nachfahren phönizischer Siedler, die sich vor allem in Karthago (im heutigen Tunesien) niederließen.
- Der lateinische Name Poeni leitet sich von „phönizisch“ ab; „Punier“ ist die deutsche Form davon.
Lebensraum und Kultur
- Zentrum der punischen Welt war Karthago an der Mittelmeerküste Nordafrikas; von dort aus gründeten sie Kolonien im westlichen Mittelmeerraum.
- Ihre Kultur war stark vom Seehandel geprägt: Sie betrieben weitreichenden Handel, Seefahrt und besaßen eine eigene, aus dem Phönizischen stammende Schrift und Religion.
Die Punischen Kriege
- Am bekanntesten sind die Punier durch die drei Punischen Kriege gegen Rom (3.–2. Jahrhundert v. Chr.), in denen es um die Vorherrschaft im Mittelmeer ging.
- Berühmte punische Feldherrn wie Hannibal führten militärisch beeindruckende, aber am Ende erfolglose Feldzüge gegen Rom, was letztlich zur Zerstörung Karthagos führte.
Kurz gesagt: Die Punier waren die Karthager – ein ursprünglich phönizisches Handels- und Seefahrervolk, das zum wichtigsten Rivalen der römischen Republik im westlichen Mittelmeer wurde.
TL;DR: Die Punier waren ein aus den Phöniziern hervorgegangenes Volk mit Zentrum in Karthago, das als großer See- und Handelsmacht sowie als Hauptgegner Roms in den Punischen Kriegen bekannt ist.