Flöhe sind winzige, flügellose Insekten, die sich vom Blut von Menschen und Tieren ernähren und als Parasiten auf der Haut bzw. im Fell leben. Sie verursachen juckende Stiche und können in manchen Fällen auch Krankheiten übertragen.

Was Flöhe genau sind

  • Flöhe gehören zur Insektenordnung Siphonaptera und sind holometabole Insekten, das heißt, sie durchlaufen eine vollständige Metamorphose vom Ei über mehrere Larvenstadien zur Puppe und dann zum erwachsenen Tier.
  • Die meisten der rund 2400 Floharten leben auf Säugetieren, ein kleiner Teil auch auf Vögeln.

Aussehen und Fähigkeiten

  • Flöhe sind etwa 1,5 bis 4,5 Millimeter groß, seitlich abgeflacht, braun bis dunkelbraun gefärbt und haben einen harten Chitinpanzer.
  • Sie besitzen kräftige Hinterbeine und können damit Sprünge durchführen, die ein Vielfaches ihrer Körperlänge betragen, häufig 30 Zentimeter oder mehr.

Lebensweise als Parasiten

  • Flöhe leben bevorzugt auf warmblütigen Wirten wie Hunden, Katzen, Nagern, Vögeln und auch Menschen, von deren Blut sie sich ernähren.
  • Typisch sind juckende, kleine Stiche, die oft in Reihen auftreten, weil der Floh mehrere Probestiche nacheinander setzt.

Entwicklung und Verbreitung

  • Aus den vom Weibchen gelegten Eiern schlüpfen nach wenigen Tagen Larven, die sich in der Umgebung (z. B. Teppiche, Tierkörbchen) von organischem Material und Flohkot ernähren.
  • Nach der Verpuppung können Flöhe im Kokon über Wochen bis Monate in Wohnungen überdauern und bei passenden Bedingungen wieder aktiv werden.

Bedeutung für Mensch und Tier

  • Flohstiche sind lästig, können aufgekratzt werden und sich entzünden; bei empfindlichen Personen oder Tieren können auch Allergien entstehen.
  • Manche Floharten können Krankheitserreger übertragen, weshalb eine konsequente Flohbekämpfung und Vorbeugung bei Haustieren empfohlen wird.

Kurz-TL;DR: Flöhe sind kleine, blutsaugende Insekten ohne Flügel, die auf Tieren und Menschen leben, stark springen können und juckende Stiche sowie teils Krankheiten verursachen.