Printen sind ein traditionelles deutsches Gebäck, das zur Familie der Lebkuchen gehört und vor allem aus Aachen bekannt ist.

Kurz erklärt

  • Printen sind flache, meist rechteckige Lebkuchenstücke, die mit Gewürzen, Sirup und oft Kandiszucker hergestellt werden.
  • Besonders bekannt sind die Aachener Printen, eine geschützte Spezialität aus der Region Aachen.

Typische Zutaten und Geschmack

  • Teig aus Mehl, Zuckerrübensirup oder Zucker, teils Honig, dazu Gewürze wie Anis, Zimt, Nelken und Kardamom.
  • Häufig mit Nüssen, Mandeln, kandierten Früchten, Zucker- oder Schokoguss verfeinert; der Geschmack ist würzig-süß und kann leicht herb wirken.

Herkunft und Besonderheit

  • Aachener Printen entstanden in Aachen und wurden ursprünglich mit Honig gesüßt, später wegen Handelsblockaden auf Zuckerrübensirup umgestellt.
  • Der Name hängt mit dem „Prägen/Abdrücken“ von Figuren in Holzformen zusammen, was auf ältere Formgebäcke wie Gebildbrot zurückgeht.

Arten von Aachener Printen

  • Es gibt harte und weiche Varianten (z.B. Kräuterprinten, Prinzessprinten, Schokoladenprinten), teils mit Glasur oder Schokolade überzogen.
  • Sie gelten als klassisches Winter- und Weihnachtsgebäck, werden aber in Aachen ganzjährig verkauft.

Kurz-TL;DR: Printen sind würzige, rechteckige Lebkuchen aus Aachen, meist mit Sirup gesüßt und reich an Weihnachtsgewürzen.

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