In Tschechien gibt es an Heiligabend traditionell vor allem Fisch – ganz besonders Karpfen – mit Beilagen wie Kartoffelsalat, dazu Suppe und viele Weihnachtsgebäcke.

Hauptgericht an Heiligabend

  • Klassisch ist panierter, gebratener Karpfen („český kapr“) als Festessen am Abend des 24. Dezember.
  • Dazu gehört meist ein kalter Kartoffelsalat mit Erbsen, Essiggurken, Karotten, Eiern und Mayonnaise oder Senf.
  • Wer keinen Karpfen mag, isst oft ein anderes Fischgericht oder ein Schnitzel (Schweine- oder Hühnerschnitzel) mit demselben Salat.

Vorspeise und Süßes

  • Vor dem Hauptgang wird häufig eine Fischsuppe aus Karpfen serviert, manchmal auch eine Kohlsuppe.
  • Sehr typisch ist „Vánočka“, ein süßes, geflochtenes Hefebrot mit Rosinen und Mandeln, das oft schon zum Frühstück oder als Nachspeise gegessen wird.
  • Über die ganze Weihnachtszeit gibt es „vánoční cukroví“ – viele kleine Sorten Weihnachtsplätzchen, die auf Platten gemischt serviert und an Familie und Freunde verteilt werden.

Weitere Weihnachtstage

  • Am 25. und 26. Dezember gibt es in vielen Familien eher „klassisch tschechisch“: Braten (Schwein, Ente o.Ä.) mit Knödeln und Kraut.
  • Dazu werden je nach Region und Vorliebe Bier, Wein oder alkoholfreie Getränke gereicht.

Kurz gesagt: Typisch tschechisches Heiligabendessen ist gebratener Karpfen mit Kartoffelsalat, oft eingeleitet durch Fischsuppe und begleitet von Vánočka und vielen Weihnachtsplätzchen.

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