Für das moderne Skispringen ist heute ganz klar der V-Stil der richtige und einzig konkurrenzfähige Stil.

Welche Stile gibt es?

  • Kongsberger- und Windisch-Stil: Historische Techniken mit nach vorn bzw. nach hinten gestreckten Armen und parallel geführten Skiern, heute nur noch von historischem Interesse.
  • Parallel‑/Klassik‑/Däscher-Stil: Früher Standard, Skier parallel, Oberkörper flacher, wurde in den 1950er bis 1980er Jahren dominiert.
  • V-Stil: Seit Anfang der 1990er der dominante Stil; Skier in V-Form, deutlich aerodynamischer und sicherer als der Parallelstil.
  • H-Stil: Skier sehr weit auseinander, fast parallel wie ein „H“, nur von wenigen Springern genutzt und kein allgemeiner Standard.

Warum V-Stil der richtige ist

  • Der V-Stil erzeugt deutlich mehr Auftrieb (etwa 30 % mehr als die frühere Parallel-Position), was längere Sprünge ermöglicht.
  • Er gilt als effizienter und sicherer und wird seit Mitte der 1990er Jahre von praktisch allen Topspringern verwendet.
  • Seit den frühen 1990ern wurden alle großen Titel im Skispringen mit V-Stil gewonnen.

Fazit für die Praxis

  • Wenn du fragst „welcher Stil beim Skispringen?“, lautet die Antwort: Lerne und nutze den V-Stil, alles andere ist heute nur noch historisch oder speziell.
  • Andere Stile sind höchstens interessant, um die Entwicklung des Sports zu verstehen, nicht für ernsthaftes Training oder Wettkampf.

Kurz: Für Training, Wettkampf und „State of the Art“ im Skispringen ist der V-Stil alternativlos.