In Ungarn heißt dieses in Seidenpapier gewickelte Zuckerstück „Szaloncukor“ (auf Deutsch oft „Salonzucker“ oder „Salonzuckerl“ genannt).

Kurze Erklärung

  • Szaloncukor sind mit Schokolade überzogene Fondant‑ oder Gelee‑Bonbons, die traditionell an den Weihnachtsbaum gehängt werden.
  • Der Name leitet sich von „szalon“ (Salon) und „cukor“ (Zucker) ab, weil der Christbaum früher im Salon stand.

Typische Merkmale

  • In Seidenpapier und oft zusätzlich in bunter, glänzender Folie eingewickelt, mit fransigen Enden, damit man sie gut an den Baum hängen kann.
  • Beliebte Füllungen sind z.B. Gelee, Marzipan, Kastanie, Kokos oder andere Süßmassen.

Kleiner Kulturfakt

  • Ungarische Kinder „naschen“ traditionell heimlich vom Baum, indem sie den Szaloncukor vorsichtig aus der Hülle nehmen und das leere Papier wieder zurückhängen.

Antwort auf deine Frage:
Das gesuchte in Seidenpapier gewickelte Zuckerstück als Christbaumschmuck heißt in Ungarn Szaloncukor.