wie lange dauert eine wiener stunde

Eine „Wiener Stunde“ dauert aktuell 62,5 Minuten.
Kurze Antwort
Die Wiener Stunde ist kein normales Zeitmaß wie die 60‑Minuten‑Stunde, sondern ein Begriff aus dem Wiener Landtag: Dort bezeichnet sie die gesamte Redezeit pro Debatte, die mit Beginn der 28. Gesetzgebungsperiode (Oktober 2024) auf 62,5 Minuten festgelegt wurde.
Was genau ist die Wiener Stunde?
- Die Wiener Stunde ist ein politisch definiertes Redezeit‑Kontingent im Wiener Landtag, keine physikalische Zeiteinheit.
- Sie regelt, wie lange die Fraktionen in einer bestimmten Debatte insgesamt sprechen dürfen.
- Der Begriff wird in Analogie zur „Berliner Stunde“ verwendet, die ein ähnliches Konzept im Abgeordnetenhaus von Berlin beschreibt.
Wie kommen die 62,5 Minuten zustande?
Für die aktuelle Periode wurde festgelegt, dass die Wiener Stunde insgesamt 62,5 Minuten umfasst.
Diese Zeit wird auf die Fraktionen nach ihrer Stärke aufgeteilt, z.B. 17 Minuten für die FPÖ, 15,5 Minuten für die ÖVP, 13,5 Minuten für die SPÖ, 8,5 Minuten für NEOS und 8 Minuten für die Grünen in der 28. Gesetzgebungsperiode.
Früher war die Wiener Stunde in einer anderen Zusammensetzung 61 Minuten lang; auch dort wurde die Zeit nach Klubstärke verteilt (z.B. je 13,5 Minuten für SPÖ und ÖVP, 12,5 für FPÖ usw.).
Mini‑Beispiel zur Veranschaulichung
Stell dir eine Debatte im Wiener Landtag vor, bei der alle Parteien zu einem
Thema Stellung nehmen dürfen.
Statt „wir reden, so lange wir wollen“ sagt das Geschäftsordnungsrecht:
„Es gibt eine Wiener Stunde, insgesamt 62,5 Minuten Redezeit; diese 62,5 Minuten werden anteilig auf die Fraktionen verteilt.“
Damit ist klar geregelt, wie lange jede Fraktion höchstens sprechen kann.
TL;DR
- Eine Wiener Stunde dauert derzeit 62,5 Minuten.
- Sie ist ein politisches Redezeit‑Kontingent im Wiener Landtag, kein allgemeines Zeitmaß wie 60 Minuten.
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