Ein normales Blatt Papier (z.B. DIN A4) lässt sich in der Praxis meist nur etwa 6–7‑mal falten, bevor es zu dick oder zu klein wird. Mit speziellen, extrem langen und dünnen Papierbahnen wurden aber schon bis zu 12 Faltungen erreicht.

Warum das Falten so schnell endet

  • Bei jedem Falten verdoppelt sich die Schichtzahl : 1× falten = 2 Lagen, 2× = 4, 3× = 8 … 7× = 128 Lagen.
  • Die Dicke wächst damit exponentiell, während Länge und Breite gleichzeitig schrumpfen – irgendwann ist das Papier schlicht zu dick und zu klein, um weiterzufalten, ohne zu reißen.

Der „7‑Mal“-Mythos

  • Oft heißt es: „Man kann ein Blatt Papier nur 7‑mal falten.“ Das stimmt so nicht, es gilt nur für normale Büroformate wie A4 unter Alltagsbedingungen.
  • Der Mythos ist populär geworden, weil viele Leute (und auch TV‑Shows) das mit üblichen Blättern ausprobiert haben und tatsächlich bei etwa 6–7 Faltungen scheitern.

Weltrekord und Extremfälle

  • Die Schülerin Britney Gallivan schaffte 2002 den Rekord: Sie faltete eine über 1 km lange, sehr dünne Papierbahn insgesamt 12‑mal.
  • Damit widerlegte sie den pauschalen „7‑Faltungen‑Grenzwert“ und leitete eine Formel her, wie lang ein Papier für eine bestimmte Anzahl Faltungen mindestens sein muss.

Fazit für dein A4‑Blatt

  • Ein normales DIN‑A4‑Blatt wirst du realistisch etwa 6‑mal, mit viel Mühe vielleicht 7‑mal falten können.
  • Mehr Faltungen erfordern extrem langes, dünnes Papier oder Maschinen – also weit weg vom Alltag am Schreibtisch.

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