Im Curling besteht ein reguläres Spiel in der Regel aus 10 Ends; im Mixed Doubles sind es 8 Ends.

Grundsätzliches zur Anzahl der Ends

In den meisten internationalen Wettbewerben (WM, Olympia) werden bei Damen und Herren 10 Ends gespielt, also gewissermaßen 10 „Spielabschnitte“ ähnlich wie Innings im Baseball. Mixed-Doubles-Spiele sind kürzer angelegt und umfassen standardmäßig 8 Ends.

Varianten im Vereins- und Turnierbetrieb

Abseits der großen internationalen Events gibt es mehr Flexibilität: Viele Turniere und Freizeitrunden spielen nur 8 Ends, weil Spiele so kürzer und für eng getaktete Spielpläne praktischer sind. Historisch und in manchen Formaten wird teils von „8 bis 12 Ends“ gesprochen, aber heute haben sich 8 (Tour/Freizeit) und 10 (internationale Meisterschaften) weitgehend durchgesetzt.

Extra Ends bei Unentschieden

Steht es nach den regulären Ends unentschieden, wird ein Extra-End gespielt, bis eine Mannschaft gewinnt. Theoretisch kann es also mehr als 10 bzw. 8 Ends geben, wenn immer wieder Gleichstand herrscht.

Mini-Beispiel aus einem Olympia-Spiel

Stell dir ein olympisches Herrenspiel vor:

  • Es ist auf 10 Ends angesetzt.
  • Nach 10 Ends steht es 6:6 – also kommt ein 11. End dazu, das als „Extra-End“ gilt.
  • Erzielt ein Team dort mindestens einen Punkt, endet das Spiel mit z.B. 7:6 nach 11 Ends.

Am Curling interessiert dich eher das Regelwerk, die Taktik oder wie man als Anfänger einsteigt?