Eine Kuh hat einen Magen, der in vier Abteilungen unterteilt ist: Pansen, Netzmagen (Retikulum), Blättermagen (Omasum) und Labmagen (Abomasum).

Kurz erklärt

  • Umgangssprachlich heißt es oft, eine Kuh habe „vier Mägen“, richtig ist aber: ein Magen mit vier Kammern.
  • Diese spezielle Magenstruktur macht aus schwer verdaulichem Gras verwertbare Energie und am Ende Milch.

Die vier „Mägen“ im Überblick

  • Pansen (Rumen) : Größte Kammer, hier wird das Futter mithilfe von Mikroorganismen vorverdaut und vergoren.
  • Netzmagen (Retikulum) : Sortiert und formt Futter zu „Wiederkau-Bissen“, die hochgewürgt und erneut gekaut werden.
  • Blättermagen (Omasum) : Entzieht dem Futter Wasser und sammelt weitere Nährstoffe über viele geformte Falten.
  • Labmagen (Abomasum) : Der „echte“ Magen, in dem Säuren und Enzyme Eiweiße verdauen – ähnlich wie beim Menschen.

TL;DR:
Eine Kuh hat anatomisch einen Magen mit vier Kammern – daher kommt die verbreitete Aussage, sie habe „vier Mägen“.