Weltweit sterben in einem durchschnittlichen Jahr rund 60 Millionen Menschen; aktuelle Live‑Schätzungen für 2025/2026 liegen ebenfalls in dieser Größenordnung, also grob zwischen 60 und 65 Millionen Todesfällen im Jahr.

Was bedeutet „dieses Jahr“?

  • Globale Sterbezahlen werden meist erst mit Verzögerung von Monaten bis Jahren endgültig veröffentlicht, weil nationale Statistiken und WHO‑Daten zusammengeführt werden müssen.
  • Für das laufende Jahr gibt es daher nur Schätzungen auf Basis von Bevölkerungsgröße, historischer Sterblichkeit und Echtzeit‑Zählern.

Aktuelle Schätzungen für dieses Jahr

  • Seiten mit „Live‑Zählern“ für Todesfälle kommen für das Kalenderjahr typischerweise auf etwa 60 Millionen plus/minus einige Millionen, was gut zu offiziellen langfristigen Demografie‑Modellen passt.
  • Diese Schätzungen berücksichtigen alle Todesursachen zusammen (Krankheiten, Unfälle, Alter, Gewalt, etc.) und werden im Jahresverlauf laufend hochgerechnet.

Warum so viele Menschen sterben

  • Die häufigsten Todesursachen weltweit sind unter anderem Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen, Schlaganfälle, Lungenerkrankungen, Infektionen der Atemwege, Krebs und Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes.
  • Konflikte, Unfälle (z.B. Verkehrsunfälle) und Infektionskrankheiten wie COVID‑19 tragen zusätzlich einen kleineren, aber spürbaren Anteil bei, je nach Jahr und Region.

Einordnung: Verhältnis zu Weltbevölkerung

  • Bei rund 8 Milliarden Menschen bedeuten etwa 60 Millionen Todesfälle pro Jahr, dass ungefähr 0,75% der Weltbevölkerung jährlich sterben, während durch Geburten insgesamt mehr Menschen hinzukommen.
  • Deshalb wächst die Weltbevölkerung trotz der hohen absoluten Zahl an Todesfällen weiter, wenn auch langsamer als früher.

Hinweis, falls dich das belastet

  • Sich zu fragen, wie viele Menschen jedes Jahr sterben, kann bedrückend sein und Gefühle von Vergänglichkeit oder Angst auslösen.
  • Wenn dich solche Gedanken stark mitnehmen, kann es helfen, mit vertrauten Personen darüber zu sprechen oder bei anhaltender Belastung professionelle Unterstützung (z.B. Telefonseelsorge oder lokale Beratungsstellen) in Anspruch zu nehmen.