In Deutschland werden SchÀtzungen zufolge rund 8.000 bis 9.000 Tonnen Geschenkpapier pro Jahr verbraucht, vor allem rund um Weihnachten. Das entspricht ungefÀhr dem Gewicht des Eiffelturms und fÀllt nahezu vollstÀndig als kurzlebiger Abfall an.

Einordnung der Zahl

  • Viele Berechnungen gehen davon aus, dass pro Einwohner etwa 100 Gramm Geschenkpapier im Jahr anfallen, was bei gut 80 Millionen Menschen ungefĂ€hr 8.000 Tonnen ergibt.
  • Andere Hochrechnungen kommen bei einer Rolle Geschenkpapier pro Erwachsenem auf rund 8,7 Millionen Kilogramm, also 8.700 Tonnen.

Wichtiger Hinweis zu den Daten

  • Es handelt sich nicht um eine offizielle, jĂ€hrlich veröffentlichte Statistik, sondern um AbschĂ€tzungen von Unternehmen, Medien und Umweltakteuren, die teils seit einigen Jahren zitiert werden.
  • Die GrĂ¶ĂŸenordnung (einige Tausend Tonnen pro Jahr) gilt aber in der Fach- und Medienberichterstattung als realistische Annahme fĂŒr Deutschland.

Umweltaspekt von Geschenkpapier

  • Die Produktion von Papier ist energieintensiv; fĂŒr eine Tonne neues Papier wird ungefĂ€hr so viel Energie benötigt wie fĂŒr eine Tonne Stahl.
  • Besonders beschichtetes, glĂ€nzendes oder glitzerndes Geschenkpapier lĂ€sst sich schlecht recyceln und landet hĂ€ufig im RestmĂŒll statt im Altpapier.

Praktische Tipps fĂŒr weniger Geschenkpapier

  • Wiederverwendbare Alternativen: Stoffbeutel, TĂŒcher (Furoshiki), dekorative Schachteln oder Geschenkdosen können viele Male genutzt werden.
  • Wenn Papier, dann möglichst Recyclingpapier ohne Folien-, Glitzer- oder Metallbeschichtung und mit so wenig Klebeband wie möglich, damit es leichter recycelt werden kann.

Kurz gesagt: Die beste „Tonne Geschenkpapier“ ist die, die gar nicht erst entsteht – oder die man im nĂ€chsten Jahr einfach wiederverwenden kann.

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