„Flankenschützer“ arbeiten in der Regel im Umfeld der Steuerfahndung bzw. des Finanzamts, also im Bereich der Steuerverwaltung und Steuerermittlung.

Was ist ein Flankenschützer?

  • Der Begriff wird im deutschen Steuerrecht für spezialisierte Beamte verwendet, die sogenannte „Flankenschutz“-Maßnahmen durchführen.
  • Sie unterstützen klassische Betriebsprüfungen, indem sie zusätzliche Informationen vor Ort oder im Umfeld des Steuerpflichtigen erheben.

Wo arbeiten Flankenschützer konkret?

  • Organisatorisch sind Flankenschützer typischerweise bei der Steuerfahndung oder speziellen Prüfungsstellen der Finanzverwaltung (Landesfinanzbehörden/Finanzämter) angesiedelt.
  • Sie arbeiten überwiegend „im Außendienst“, z.B. bei Ortsbesichtigungen von Wohnungen, Betriebsräumen oder anderen relevanten Objekten, und werten ihre Erkenntnisse im Büro der Finanzverwaltung aus.

Was machen Flankenschützer?

  • Sie prüfen, ob Angaben gegenüber dem Finanzamt plausibel sind, etwa durch Ortsbesichtigungen oder Umfeldrecherchen, um Steuerhinterziehung oder Unstimmigkeiten aufzudecken.
  • Ihre Arbeit dient als Ergänzung zu regulären Steuerprüfungen, um die „Flanken“ abzusichern, also Bereiche, die bei einer normalen Aktenprüfung leicht übersehen würden.

TL;DR: Flankenschützer sind speziell eingesetzte Beamte der Steuerfahndung/Finanzverwaltung und arbeiten vor allem im Außendienst für ergänzende Steuerkontrollen.

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