Früher stellte man Weihnachtsbäume aus Platzgründen vor allem nicht mitten im Wohnzimmer auf, sondern eher dort, wo genug Raum war – etwa in großen Sälen, Zunfthäusern oder auf öffentlichen Plätzen.

Historischer Hintergrund

In den Anfängen der Christbaum-Tradition wurde der Baum oft in Zunfthäusern oder großen Stuben aufgestellt, weil normale Wohnräume sehr klein und niedrig waren. Gerade in Städten wie Freiburg, Straßburg oder Bremen standen die frühen geschmückten Bäume deshalb zunächst in halböffentlichen oder repräsentativen Räumen.

Typische Orte „aus Platzgründen“

  • Zunfthäuser und Festsäle von Handwerkszünften.
  • Kirchenräume (z.B. im Straßburger Münster wurde im 16. Jahrhundert ein großer Baum aufgestellt).
  • Öffentliche Plätze in der Stadt, etwa Marktplätze, wenn der Baum für alle sichtbar sein sollte.

Spätere Entwicklung in Wohnungen

Erst als bürgerliche Wohnungen im 19. Jahrhundert größer wurden, wanderte der Weihnachtsbaum zunehmend ins private Wohnzimmer. In kleineren Wohnungen stellte man ihn dann häufig in die Ecke des größten Raumes oder auf einen Tisch, um Stellfläche zu sparen.

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