Die Antibabypille gibt es als Verhütungsmittel seit 1960 in den USA und seit 1961 in Deutschland und anderen Ländern Westeuropas.

Seit wann gibt es die Antibabypille?

  • In den USA wurde die erste Antibabypille (Enovid) am 23. Juni 1960 offiziell zur Empfängnisverhütung zugelassen und kam kurz danach auf den Markt.
  • In Westdeutschland kam mit Anovlar von Schering am 1. Juni 1961 die erste Pille in die Apotheken, zunächst vor allem für verheiratete Frauen mit Kindern.

Kurzer historischer Überblick

  • Die Pille verbreitete sich in den Industriestaaten vor allem ab Ende der 1960er und in den 1970er Jahren und wurde dort zeitweise das am häufigsten genutzte Verhütungsmittel.
  • In der DDR wurde 1965 die Pille Ovosiston eingeführt, später teilweise kostenlos abgegeben, um ungewollte Schwangerschaften zu reduzieren.

Warum ist das ein „Meilenstein“?

  • Die Einführung der Antibabypille gilt als wichtiger Schritt für die Selbstbestimmung von Frauen, weil Sexualität und Familienplanung besser planbar wurden.
  • Gleichzeitig gab und gibt es Kritik und Diskussionen über Nebenwirkungen und gesellschaftliche Folgen, was bis heute zu einem kritischeren Umgang mit der Pille geführt hat.

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