Der Euro ist in Österreich seit dem 1. Jänner 1999 offizielle Währung (zunächst nur als Buchgeld) und seit dem 1. Jänner 2002 auch als Bargeld im Alltag im Umlauf.

Kurzantwort

  • Seit 1. Jänner 1999: Euro als Buchgeld (für Überweisungen, Konten, Verträge), der Schilling blieb noch Bargeld.
  • Seit 1. Jänner 2002: Euro-Banknoten und -Münzen im täglichen Zahlungsverkehr; ab dann konntest du im Geschäft wirklich mit Euro zahlen.
  • Bis 28. Februar 2002: Übergangsphase, in der Schilling und Euro parallel als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet werden konnten.

Mini-Zeitachse

  1. 1995: Österreich tritt der EU bei und stellt damit die Weichen für die spätere Euro-Einführung.
  1.  1. Jänner 1999: Start der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion, Euro wird Buchgeld, feste Umrechnungskurse werden eingeführt.
    
  1. Herbst 2001: Vorbereitung der Bevölkerung, Verteilung von Euro-Startersets und doppelte Preisauszeichnung in Schilling und Euro.
  1.  1. Jänner 2002: Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen in Österreich, Beginn der Doppelwährungsphase.
    
  1.  28. Februar 2002: Ende der Doppelwährungsphase; ab März 2002 ist der Euro alleinige Bargeldwährung, der Schilling wird nach und nach nur noch bei der Nationalbank umgetauscht.
    

Wenn du also ganz knapp antworten willst: „Den Euro gibt es in Österreich als Währung seit 1999, als Bargeld im Alltag seit 1. Jänner 2002.“