Die USA greifen Venezuela aktuell militärisch an und haben Präsident Nicolás Maduro gefasst; Trump sagt offen, die USA würden Venezuela nun „führen“, bis ein Machtwechsel organisiert ist. Dahinter stehen vor allem geopolitische, wirtschaftliche (Öl) und innenpolitische Motive der USA.

Was ist gerade passiert?

  • Am 3. Januar 2026 haben die USA großangelegte Luftschläge in Venezuela durchgeführt und Nicolás Maduro festgesetzt.
  • Donald Trump erklärte anschließend, die USA würden Venezuela „runnen“, bis eine „sichere, ordentliche und sorgfältige“ Übergangsregierung stehe.
  • US-Regierung und Verbündete sprechen von einem Schlag gegen Drogenkartelle und ein „kriminelles Regime“, während Caracas von illegaler Aggression und Entführung spricht.

Warum interessiert sich die USA so für Venezuela?

  • Venezuela hat die größten bekannten Erdölreserven der Welt; Trump betont, dass US-Firmen „sehr stark“ in der venezolanischen Ölindustrie engagiert sein sollen.
  • US‑Vertreter sprechen offen davon, dass amerikanische Unternehmen in Venezuela investieren und von „zusätzlichem Reichtum und Ressourcen“ profitieren sollen.
  • Schon vor den Luftschlägen gab es einen Öl‑Blockade‑Kurs: Tanker wurden abgefangen, Sanktionen verschärft und Handel eingeschränkt.

Offizielle Begründungen der USA

  • Trump und seine Regierung stellen die Aktion als Teil eines „Kriegs gegen Drogen“ und gegen Kartelle wie „Tren de Aragua“ und „Cartel de los Soles“ dar, letzteres soll angeblich von Maduro selbst geführt worden sein.
  • Maduro wurde als international gesuchter Krimineller und Terrorunterstützer dargestellt; Vizepräsident JD Vance bezeichnete den Einsatz als gerechtfertigt, weil Maduro ein „gesuchter Flüchtiger“ sei.
  • Die US‑Regierung behauptet, nur so sei ein „legitimer Übergang“ und ein Ende der massiven Korruption und Menschenrechtsverletzungen möglich.

Was sagen Venezuela und andere Länder?

  • Venezuelas Regierung bezeichnet die Festsetzung Maduros als „illegalen und illegitimen Kidnapping“ und die Luftschläge als Versuch, Ressourcen des Landes – vor allem Öl – zu kontrollieren.
  • Vizepräsidentin Delcy Rodríguez spricht von einem Angriff, der Venezuela wieder zur „Kolonie“ machen solle, und verweist auf Öl, Mineralien und andere Rohstoffe als wahre Ziele.
  • Länder wie Brasilien kritisieren die Aktion als schwere Verletzung der Souveränität; Präsident Lula nannte die Bombardierungen „inakzeptabel“ und warnte vor einem gefährlichen Präzedenzfall für die Weltordnung.

Was steckt politisch dahinter?

  • Die USA hatten schon seit Jahren Sanktionen, diplomatischen Druck und verdeckte Operationen gegen Maduro aufgebaut; 2025 wurde ein Flugzeugträger vor der Küste positioniert und ein Öl‑Embargo vorbereitet.
  • Innenpolitisch spielt Härte gegen Maduro und „Kartelle“ in den USA eine große Rolle, besonders in Wahlkämpfen und gegenüber exil-venezolanischen Wählergruppen.
  • Kritiker sehen den Einsatz als Mischung aus Regimewechsel‑Politik, Ressourcensicherung (Öl) und Machtdemonstration in Lateinamerika; Befürworter sprechen von einer Chance auf Demokratisierung und Ende der Diktatur.

Kurz gesagt: Wenn du „venezuela usa warum“ liest, geht es aktuell vor allem um Militärschläge, die Festnahme von Maduro, den angekündigten US‑„Übergangsverwalter“-Status für Venezuela – und dahinter eine Mischung aus Öl‑Interessen, Anti‑Drogen‑Argumenten und Machtpolitik.

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