Im Moment lässt sich die Frage „wann wird es wieder wärmer?“ nur grob beantworten, weil lokale Wetterdaten nötig wären, auf die hier gerade nicht direkt zugegriffen werden kann.

Kurzantwort

  • In vielen Regionen Europas folgt auf den aktuellen Kälteeinbruch in der Regel innerhalb von etwa 5–10 Tagen ein milderes Zwischenhoch mit spürbar wärmeren Temperaturen, bevor es wieder wechselhaft wird.
  • Durch die aktuell andauernde La‑Niña‑Phase schwanken die Temperaturen aber stärker als in manchen Vorjahren, sodass kurze warme Phasen von erneuten Kaltluftschüben unterbrochen werden können.

Was das fürs Wetter bedeutet

  • Langfrist‑Ausblicke für den Winter 2025/26 gehen von einem eher wechselhaften Bild aus: kalte Phasen zum Jahresanfang, dazwischen immer wieder deutlich mildere Abschnitte.
  • Gegen Ende des Winters – also Richtung Februar/März – steigt statistisch die Wahrscheinlichkeit für längere mildere Perioden deutlich, auch wenn einzelne Kaltlufteinbrüche noch möglich sind.

Wie du es für deinen Ort genauer einschätzt

Auch ohne konkrete Ortsprognose kannst du dich grob orientieren:

  • Schau dir eine 7‑ bis 10‑Tage‑Prognose für deine Stadt an (z.B. bei nationalen Wetterdiensten oder bekannten Wetterportalen). Dort siehst du, ob ein Temperaturanstieg mit Winddrehung auf Süd/Südwest angekündigt ist.
  • Achte auf Begriffe wie „milder“, „deutlich über dem Mittel“ oder „wärmer als üblich“ – damit sind oft Plusgrade im einstelligen oder zweistelligen Bereich gemeint, je nach Region.

Saisonaler Trend

  • Für weite Teile der Nordhalbkugel gilt: Auch wenn der Januar oft der kälteste Monat ist, nehmen die Tageslängen bereits wieder zu, was den Trend zu langsam steigenden Durchschnittstemperaturen ab spätestens Februar/März unterstützt.
  • Klima‑Auswertungen der letzten Jahre zeigen, dass Winter zunehmend von kurzen, teilweise sehr milden Phasen unterbrochen werden, statt durchgehend streng kalt zu verlaufen.

Kurz-TL;DR: Vermutlich bleibt es noch einige Tage kalt, dann ist mit einem ersten milderen Schub zu rechnen; wirklich „stabil wärmer“ wird es in vielen Regionen eher Richtung Spätwinter/Frühjahr. Für ein exaktes Datum lohnt ein Blick auf die 10‑Tage‑Prognose deines Wohnorts.

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