warum aschermittwoch kein fleisch

Am Aschermittwoch essen viele Christinnen und Christen kein Fleisch, weil dieser Tag den Beginn der Fastenzeit markiert und in der katholischen Kirche als strenger Fast- und Abstinenztag gilt.
Kurz erklärt: Warum am Aschermittwoch kein Fleisch?
- Aschermittwoch ist der Start der christlichen Fastenzeit, die bis Ostern dauert.
- Traditionell gilt er (wie Karfreitag) als Tag, an dem Gläubige auf Fleisch verzichten und sich auf Buße und Besinnung konzentrieren.
- Fleisch steht symbolisch für Genuss und Überfluss, der Verzicht soll helfen, sich innerlich „zu sammeln“ und auf Gott auszurichten.
Fisch ist hingegen erlaubt, darum gibt es in vielen Regionen Heringsessen oder andere Fischgerichte am Aschermittwoch.
Religiöser Hintergrund
- Aschermittwoch erinnert an Vergänglichkeit („Aschekreuz“ auf der Stirn) und den Beginn einer Zeit der Umkehr und Besinnung.
- Die Kirche empfiehlt an diesem Tag:
- nur eine „richtige“ Hauptmahlzeit,
- keine Fleischgerichte (Abstinenz),
- oft auch weniger oder kein Alkohol.
- Verzicht soll nicht nur Verbot sein, sondern bewusstes Üben von Disziplin und innerer Freiheit.
Ein typisches Beispiel: Jemand isst am Aschermittwoch mittags eine einfache, fleischlose Mahlzeit (z.B. Kartoffeln und Gemüse) und abends vielleicht nur eine Suppe.
Typische Speisen am Aschermittwoch
Klassische Fastenspeisen sind eher einfach und ohne Fleisch:
- Gemüsegerichte und Salate
- Kartoffeln, Getreideprodukte, Eier
- Fischgerichte (z.B. Hering, Karpfen, Kabeljau)
In vielen Gegenden ist der „Heringsschmaus“ oder ein anderes Fischessen am Aschermittwoch eine feste Tradition.
Ist Fleisch wirklich „verboten“?
- Kirchlich gilt: Katholikinnen und Katholiken „sollen“ am Aschermittwoch kein Fleisch essen, es ist eine religiöse Vorschrift, kein staatliches Gesetz.
- Viele halten sich heute flexibler daran oder verlegen den Verzicht auf andere Dinge (z.B. Süßigkeiten, Alkohol, Social Media).
- Wer nicht gläubig ist, kann selbstverständlich Fleisch essen – es gibt kein allgemeines Verbot.
Ein moderner Ansatz: Manche nutzen die Fastenzeit, um nachhaltiger zu leben – weniger Fleisch wegen Klima- und Tierschutz, nicht nur aus religiösen Gründen.
Mehrere Blickwinkel auf den Fleischverzicht
- Religiös: Zeichen von Buße, Umkehr und Vorbereitung auf Ostern; Distanz zum Überfluss.
- Ethisch/ökologisch: Weniger Fleisch schont Umwelt und Tiere, was von manchen Kirchenvertretern heute ausdrücklich betont wird.
- Persönlich: Gelegenheit, eigene Gewohnheiten zu überprüfen (z.B. weniger Konsum, mehr Achtsamkeit).
Kurz: Man isst am Aschermittwoch „kein Fleisch“, weil der Tag als Start in eine bewusste, reduziertere Zeit gilt – aus Glaubensgründen, aber heute oft auch aus ethischen oder persönlichen Motiven.
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