warum heißt es aschermittwoch

Der Tag heißt Aschermittwoch , weil an diesem Mittwoch in der Kirche seit Jahrhunderten Asche eine zentrale Rolle in einem besonderen Bußritus spielt.
Kurze Antwort
- „Ascher-“ kommt von der Asche, mit der Gläubige bestreut oder mit der ihnen ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet wird.
- „-mittwoch“ bezeichnet einfach den Wochentag, an dem das geschieht: den Mittwoch vor dem ersten Fastensonntag.
Herkunft des Namens
Schon im frühen Mittelalter (ab dem 6. Jahrhundert) bezeichnete man den Mittwoch vor dem ersten Fastensonntag als Beginn der 40‑tägigen Fastenzeit vor Ostern. An diesem Tag wurden Büßer öffentlich mit Asche bestreut, als Zeichen dafür, dass sie umkehren und ein neues Leben beginnen wollen.
Aus diesem Ritus entwickelte sich der Name: „Aschermittwoch“ = der Mittwoch, an dem die Asche im Gottesdienst verwendet wird. Seit dem 10. Jahrhundert ist belegt, dass man an diesem Tag gezielt ein Aschenkreuz austeilt, also ein Kreuz aus Asche auf die Stirn zeichnet.
Symbolik der Asche
Die Asche hat im Christentum eine starke Symbolkraft:
- Zeichen der Vergänglichkeit des Menschen („Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück“).
- Zeichen für Buße, Reue und Umkehr – in Anlehnung an biblische Bilder von „Sack und Asche“.
- Sie galt früher auch als Reinigungsmittel und steht damit sinnbildlich für die Reinigung der Seele.
Traditionell wird die Asche aus den verbrannten Palmzweigen des Palmsonntags des Vorjahres gewonnen. Diese Verbindung zeigt: Was früher ein Freudensymbol war (Palmzweige), wird zu einem Zeichen der Besinnung und Buße (Asche).
Einordnung im Kirchenjahr
Aschermittwoch markiert:
- Das Ende der ausgelassenen Fastnachts- bzw. Karnevalszeit.
- Den Beginn der 40‑tägigen Fastenzeit bis Ostern (ohne Sonntage, mit Karfreitag und Karsamstag).
Darum ist Aschermittwoch heute zugleich ein stark religiös geprägter Tag und eine Art „Bruch“ nach den letzten Karnevalstagen – der Name erinnert genau an dieses Ritual mit der Asche.
TL;DR: Es heißt Aschermittwoch, weil an diesem Mittwoch die Gläubigen im Gottesdienst ein Kreuz aus geweihter Asche erhalten bzw. mit Asche bestreut werden, als Zeichen für Vergänglichkeit, Buße und den Beginn der Fastenzeit.
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