Trump verfolgt gegenüber Venezuela derzeit eine extrem harte Linie: Er lässt massiven politischen, militärischen und wirtschaftlichen Druck ausüben, zielt offen auf einen Regimewechsel ab und stellt Venezuelas Ölressourcen ins Zentrum seiner Begründung.

Hintergrund: Was ist passiert?

  • Trump hat eine groß angelegte Militäraktion gegen Venezuela angeordnet, bei der Präsident Nicolás Maduro und seine Frau gefasst und außer Landes gebracht wurden.
  • Er erklärte öffentlich, die USA würden Venezuela „führen“ bzw. „regieren“, bis ein „sicherer“ und aus seiner Sicht akzeptabler Machtübergang organisiert sei.
  • Diese Intervention wird vielfach als der deutlichste US‑Eingriff in Lateinamerika seit der Panama‑Invasion 1989 beschrieben.

Was „hat er gegen“ Venezuela?

Trump begründet sein Vorgehen gegen Venezuela im Wesentlichen mit drei Argumentlinien.

  1. Drogenhandel und Sicherheit
    • Er wirft Maduro vor, an massivem Drogenhandel in die USA beteiligt zu sein und spricht von einem faktischen „bewaffneten Konflikt“ mit Kartellen, die von Venezuela aus operieren.
 * Militärschläge gegen Schiffe und Boote in der Karibik werden offiziell als Operationen gegen Drogenkartelle und „Terroristen“ verkauft.
  1. Autoritäres Regime und Destabilisierung
    • Trump schildert Maduro als autoritären Herrscher, der sein eigenes Volk unterdrückt und die Region destabilisiert.
 * In dieser Logik ist der Sturz Maduros ein Schritt zur „Verteidigung“ der USA und zur Stabilisierung der Nachbarschaft.
  1. Öl und wirtschaftliche Interessen
    • Gleichzeitig stellt Trump Venezuelas riesige Öl reserven klar ins Zentrum: Er hat angekündigt, die USA würden die Öl-Infrastruktur sichern, ausbauen und faktisch kontrollieren.
 * Er sagt, es werde die USA „nichts kosten“, weil die Einnahmen aus dem Öl nicht nur Venezuela „wieder aufbauen“, sondern auch die USA entschädigen sollen.

Konkrete Maßnahmen gegen Venezuela

  • Militärschläge auf Schiffe und Ziele, die als Drogen- oder Terror-Infrastruktur bezeichnet werden, mit Dutzenden Todesopfern.
  • Beschlagnahmung von Öltankern und Blockade bzw. Drohung gegen den venezolanischen Ölhandel.
  • Massive Truppen- und Marinepräsenz in der Karibik vor Venezuela, inklusive Kriegs- und Luftwaffeneinsätzen.
  • Politische Botschaft: Maduro „muss weg“, und die USA behalten sich eine langfristige Präsenz im Land vor, insbesondere „wegen des Öls“.

Wie wird das international gesehen?

  • Viele Beobachter sehen in Trumps Vorgehen eine Mischung aus „Kampf gegen Drogen/Autoritarismus“ und klassischer Macht‑ und Ressourcenpolitik, bei der Ölinteressen sehr deutlich hervortreten.
  • In der Region wird der Eingriff mit früheren US‑Interventionen in Lateinamerika verglichen und stößt bei zahlreichen Regierungen und Bevölkerungen auf starke Ablehnung.

Kurz gesagt: Trump „hat etwas gegen“ das aktuelle venezolanische Regime, aber er verbindet Sicherheits‑ und Demokratie‑Argumente sehr eng mit dem Zugriff auf Venezuelas Öl – und genau das macht die aktuelle Situation so umstritten.

Information gathered from public forums or data available on the internet and portrayed here.