Der 8. Dezember ist in vielen überwiegend katholischen Ländern ein kirchlicher Feiertag: die Hochfest / Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens (Immaculata Conceptio).

Was wird am 8. Dezember gefeiert?

  • Gefeiert wird die Lehre, dass Maria vom ersten Moment ihrer Empfängnis an frei von der Erbsünde war.
  • Der Feiertag bezieht sich also nicht auf die Empfängnis Jesu, sondern auf die Empfängnis Marias im Schoß ihrer Mutter Anna.

Wo ist der 8. Dezember Feiertag?

  • In stark katholisch geprägten Ländern wie Italien, Spanien, Österreich und vielen lateinamerikanischen Staaten ist der 8. Dezember ein gesetzlicher Feiertag oder wichtiger kirchlicher Festtag.
  • In diesen Ländern sind häufig Schulen, Behörden und viele Geschäfte geschlossen, und es finden Messen, Prozessionen und Marienandachten statt.

Bedeutung im Jahreslauf

  • Der 8. Dezember gilt in Ländern wie Italien und Spanien oft als inoffizieller Start der Weihnachtszeit : Viele Menschen schmücken an diesem Tag ihre Wohnungen und stellen den Weihnachtsbaum auf.
  • Er liegt genau neun Monate vor dem 8. September, an dem in der katholischen Liturgie die Geburt Marias (Mariä Geburt) gefeiert wird.

Religiöser Hintergrund

  • Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis wurde 1854 von Papst Pius IX. offiziell definiert.
  • Für Katholikinnen und Katholiken ist der 8. Dezember in vielen Ländern ein sogenannter „gebotener Feiertag“, an dem der Besuch der Messe als besondere Pflicht empfohlen oder vorgeschrieben ist.

Kurz gesagt: Am 8. Dezember feiern Katholiken weltweit die Unbefleckte Empfängnis Mariens; in mehreren Ländern ist es ein staatlich anerkannter Feiertag und zugleich der symbolische Auftakt der Weihnachtszeit.

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