was ist portwein

Portwein ist ein süßer, verstärkter Wein aus dem portugiesischen Douro- Tal, der seinen Namen von der Hafenstadt Porto hat.
Was Portwein genau ist
- Portwein ist ein Wein, bei dem die Gärung frühzeitig durch Zugabe von Weinbrand gestoppt wird, sodass natürlicher Restzucker erhalten bleibt.
- Dadurch hat Portwein meist 19–22 Vol.-% Alkohol und schmeckt deutlich süßer und voller als normaler Tischwein.
- Er darf nur aus Trauben der Region Alto Douro in Nordportugal hergestellt werden und trägt eine geschützte Herkunftsbezeichnung.
Wie Portwein hergestellt wird
- Zunächst wird normaler Traubenmost vergoren, bis ein Teil des Zuckers zu Alkohol wird.
- Dann wird ein klarer Traubenbrand mit hohem Alkoholgehalt zugesetzt, der die Hefe stoppt und die Restsüße fixiert.
- Anschließend reift der Wein je nach Stil im Fass oder Tank, oft mehrere Jahre, bevor er abgefüllt wird.
Wichtige Portwein-Stile
- Ruby Port: Fruchtig, rubinrot, eher kürzer im Fass gereift, mit Aromen von Beeren und Kirschen.
- Tawny Port: Länger im Holzfass gereift, dadurch oxidativ, mit bernsteinfarbener Tönung und Noten von Nüssen, Karamell und Trockenfrüchten.
- Vintage Port: Port aus einem sehr guten Jahrgang, der nach kurzer Fassreife lange in der Flasche reift und besonders konzentriert ist.
- White Port: Aus weißen Rebsorten, von trocken bis süß, oft auch als Aperitif oder in Cocktails mit Tonic getrunken.
Wofür Portwein getrunken wird
- Klassisch wird Portwein als Dessertwein serviert, etwa zu Schokolade, Nüssen oder kräftigem Käse wie Stilton.
- Er eignet sich auch gut zum Kochen, zum Beispiel für Saucen zu Fleisch oder Wildgerichten.
- Moderne Bars nutzen besonders weißen und Ruby Port für Longdrinks und Cocktails, oft mit Tonic oder Soda auf Eis.
TL;DR: Portwein ist ein süßer, verstärkter Wein aus dem Douro-Tal in Portugal, bei dem die Gärung durch Zugabe von Weinbrand gestoppt wird, was ihm hohen Alkoholgehalt, Restsüße und intensive Aromen verleiht.