was ist raclette

Raclette ist sowohl ein Käse als auch ein warmes Gericht aus der Schweiz, bei dem geschmolzener Käse über Beilagen wie Kartoffeln gegossen wird.
Quick Scoop
- Raclette bezeichnet:
- Einen halbfesten Kuhmilchkäse, der gut schmilzt und meist mehrere Monate reift.
* Ein Gericht, bei dem dieser Käse erhitzt und die weiche Schicht „abgeschabt“ und über z.B. Kartoffeln gegeben wird.
* Umgangssprachlich auch das Tischgerät mit Pfännchen, in dem Käse und Zutaten überbacken werden.
Herkunft und Bedeutung
- Raclette stammt aus dem Schweizer Kanton Wallis und gilt heute als klassisches Alpen- bzw. Schweizer Nationalgericht.
- Der Name kommt vom französischen „racler“ = „schaben/kratzen“, weil der geschmolzene Käse vom Laib abgeschabt wird.
Wie man Raclette isst
- Traditionell wird ein halber Käselaib vor ein Feuer oder Heizelement gestellt, der schmelzende Teil wird auf den Teller geschabt und mit Pellkartoffeln gegessen.
- Moderne Tisch-Raclette-Grills nutzen kleine Pfännchen: Man legt Kartoffeln, Gemüse oder Fleisch hinein, belegt alles mit Raclettekäse und backt es unter dem Grill.
Typische Beilagen
- Klassiker sind:
- Pellkartoffeln, Cornichons (Gewürzgurken) und Silberzwiebeln.
* Gemüse wie Paprika, Pilze, Zucchini, Mais oder Cocktailtomaten.
- Häufig kommen auch Speck, Wurst, Schinken, Fleisch- oder Fischstücke dazu, die auf der Grillplatte gegart werden.
Raclette als geselliges Trend-Essen
- Raclette ist vor allem in der kalten Jahreszeit und an Feiertagen (z.B. Weihnachten, Silvester) in Deutschland und der Schweiz sehr beliebt, weil alle lange gemeinsam am Tisch sitzen und nach und nach essen.
- In Foren und Food-Communities wird Raclette oft als „Null-Kompromiss-Festmahl“ oder perfekte Partyidee beschrieben, weil jede Person ihr Pfännchen nach eigenem Geschmack belegen kann.
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