In Köln Karnevalsprinz zu sein ist in der Regel ein sehr teures Hobby – man spricht von einem unteren sechsstelligen Gesamtbetrag für eine Session.

Grobe Kostenspanne

  • Ehemalige Kölner Karnevalsprinzen sprechen von „niedriger sechsstelliger Gesamtsumme“ – also grob im Bereich um 100.000 Euro, teils etwas darunter oder darüber.
  • Ein Ex-Prinz betont, dass viele Zahlen, die „durch die Gegend geistern“, eher zu hoch seien, aber es wird gemunkelt, dass Dreigestirn (Prinz, Bauer, Jungfrau) zusammen etwa 100.000 Euro in den Spaß stecken.

Wichtige Kostenpunkte

  • Ornat/Kostüm des Prinzen: Allein das maßgeschneiderte Ornat kann um die 15.000 Euro kosten.
  • Prunkwagen und Wurfmaterial (Kamelle etc.): Hier fließen schnell weitere zehntausende Euro, da Ausstattung und Material sehr aufwendig sind.
  • Unterkunft im „Prinzen-Hotel“ (z.B. Dorint am Heumarkt) von Januar bis Aschermittwoch: Das Dreigestirn übernachtet dort während der Session teilweise auf eigene Kosten.
  • Schulungen, Empfänge, Prinzenfrühstück, private Feiern und Repräsentation: Viele dieser Posten trägt der Prinz (bzw. das Dreigestirn) zu einem guten Teil selbst.

Wer zahlt was?

  • Die Gesamtkosten werden typischerweise aufgeteilt zwischen
    • dem Festkomitee Kölner Karneval,
    • der Karnevalsgesellschaft des Dreigestirns
    • und dem Dreigestirn selbst (also auch dem Prinzen).
  • Trotzdem bleibt für den Prinzen persönlich ein hoher Eigenanteil übrig, plus der Verdienstausfall, weil er in der Session kaum normal arbeiten kann.

Einordnung und Fazit

  • „Einmol Prinz zo sin“ ist für viele Karnevalisten ein Lebenstraum – aber er bleibt meist Menschen vorbehalten, die eine sehr solide finanzielle Basis haben.
  • Wenn du es ganz konkret wissen willst (z.B. für eine Bewerbung über eine bestimmte Gesellschaft), lohnt sich ein vertrauliches Gespräch mit einem Karnevalsverein oder dem Festkomitee, weil die exakten Zahlen je nach Jahr, Sponsoren und persönlichem Engagement schwanken.

Kurz: Rechne in Köln für „einmal Prinz zu sein“ mit einer Größenordnung um 100.000 Euro Gesamtaufwand pro Session – verteilt auf mehrere Schultern, aber mit spürbarem Eigenanteil.

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