Ein e US‑Präsident in darf in der Regel höchstens zweimal gewählt werden; insgesamt sind damit maximal etwa zehn Jahre im Amt möglich.

Grundregel der Amtszeiten

  • Eine Amtszeit dauert vier Jahre.
  • Die 22. Verfassungsänderung der USA (1951) legt fest, dass niemand mehr als zweimal zum Präsidenten gewählt werden darf.
  • Damit sind im Normalfall höchstens zwei volle Amtszeiten = acht Jahre möglich.

Die „10‑Jahre‑Grenze“

Es gibt eine besondere Konstellation, wenn jemand das Amt durch Nachfolge (z.B. als Vizepräsident) übernimmt.

  • Wer weniger als zwei Jahre einer angebrochenen Amtszeit eines Vorgängers übernimmt, darf danach noch zweimal regulär gewählt werden → maximal knapp zehn Jahre im Amt.
  • Wer mehr als zwei Jahre einer angebrochenen Amtszeit übernimmt, darf nur einmal gewählt werden → effektiv maximal knapp sechs Jahre als gewählter Präsident.

Historischer Hintergrund

Die Begrenzung wurde eingeführt, nachdem Franklin D. Roosevelt als einziger Präsident viermal gewählt wurde und von 1933 bis 1945 amtierte.

Vor der 22. Verfassungsänderung gab es nur eine ungeschriebene Tradition, nach zwei Amtszeiten aufzuhören (Vorbild: George Washington).

Aktuelle Diskussionen

Immer wieder gibt es politische Debatten und gelegentliche Vorstöße im Kongress, die Amtszeitbegrenzung zu lockern oder aufzuheben, etwa Ideen, einen dritten Term zu erlauben.

Solange die Verfassung aber nicht erneut geändert wird, bleibt es bei: höchstens zweimal gewählt, maximal etwa zehn Jahre im Amt.

Kurzfassung: „Wie oft darf man US‑Präsident werden?“ – In der Regel zweimal , mit einer besonderen Ausnahme, durch die insgesamt bis zu rund zehn Jahre möglich sind.

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