Die USA haben Venezuela Anfang Januar 2026 mit Luftschlägen angegriffen und dabei auch Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen; offiziell begründet Washington das mit Migration, Drogen- und „Narco-Terror“-Bekämpfung und nationaler Sicherheit. Die venezolanische Regierung spricht dagegen von „imperialistischer Aggression“, einem Putschversuch und dem Versuch, das Land wegen seiner Öl- und Rohstoffreserven zu kontrollieren.

Kurz erklärt: „Venezuela Angriff – warum?“

Aus Sicht der US-Regierung:

  • Migration : Trump behauptet, Maduro lasse Kriminelle, Häftlinge und psychisch Erkrankte Richtung USA ausreisen und mache so die Migrationskrise an der Südgrenze gefährlicher.
  • Drogen/Narco-Terrorismus: Venezuela wird als Transitland für Kokain und als Stützpunkt krimineller Netzwerke dargestellt; Teile des Regimes, inklusive Maduro, werden von den USA mit „Narco-Terrorismus“ in Verbindung gebracht.
  • Nationale Sicherheit: Die Regierung stellt das Vorgehen als Schutz der inneren Sicherheit und als Schlag gegen „terroristische“ Strukturen in der westlichen Hemisphäre dar.

Aus Sicht Venezuelas und vieler Kritiker:

  • Öl & Rohstoffe: Caracas wirft den USA vor, es gehe „immer“ um Öl, Energie und andere Ressourcen und darum, venezolanische Staatsgüter wie Öltanker und Förderanlagen zu kontrollieren.
  • Regimewechsel: Der Angriff wird als gezielter Versuch gesehen, die Regierung Maduro zu stürzen („Regime-Change“) und eine USA-freundliche Führung einzusetzen.
  • Souveränität/Imperialismus: Die Führung in Caracas spricht von einem Angriff auf die nationale Souveränität und ruft internationale Institutionen wie den UN-Sicherheitsrat an.

Was ist konkret passiert?

  • Am 2./3. Januar 2026 führten die USA großangelegte Luftschläge gegen Ziele im Norden Venezuelas durch, darunter in der Hauptstadt Caracas.
  • Getroffen wurden laut Berichten sowohl militärische als auch einige zivile Anlagen; es kam zu Explosionen, Stromausfällen und Flugbewegungen über der Stadt.
  • Trump erklärte, US-Kräfte hätten Maduro und seine Frau gefasst und außer Landes gebracht; Caracas meldete den Verbleib des Präsidenten als „unbekannt“ und rief den Notstand aus.

Mögliche Hintergründe im größeren Kontext

Mehrere Faktoren überschneiden sich:

  1. Langjährige Feindschaft USA–Venezuela
    • Die Beziehungen sind seit Jahren belastet, u.a. wegen ideologischer Gegensätze, Sanktionen und der Anerkennung eines Gegenpräsidenten durch die USA.
 * Mehrere Analysen sprechen von einer länger vorbereiteten „Druckkampagne“ mit Sanktionen, Ölblockade und militärischer Drohkulisse im Karibikraum.
  1. Innenpolitik in den USA
    • Harte Rhetorik gegen Migration und Drogenhandel war ein Kernstück von Trumps Politik; ein militärischer Schlag kann innenpolitisch als „Durchgreifen“ verkauft werden.
 * Kritiker warnen, dass außenpolitische Eskalationen auch genutzt werden können, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.
  1. Regionale Folgen
    • Beobachter befürchten mehr Instabilität in Lateinamerika, neue Fluchtbewegungen und das Risiko eines längeren Konflikts mit Guerilla- und Milizstrukturen.

Unterschiedliche Blickwinkel – warum die Deutung so umstritten ist

  • US-Regierung und Unterstützer sehen den Angriff als legitimen Sicherheits- und Anti-Drogen-Einsatz, der ein „kriminelles Regime“ treffen soll.
  • Venezolanische Regierung, verbündete Staaten und viele linke/regierungskritische Medien verurteilen ihn als völkerrechtswidrige, ressourcengesteuerte Aggression.
  • Unabhängige Analysten verweisen auf eine Mischung aus Sicherheitsinteressen, geopolitischer Machtdemonstration und wirtschaftlichen Motiven – mit hohem Risiko für einen langen, schwer kontrollierbaren Konflikt.

Kurz-TL;DR:
Die USA begründen den Angriff auf Venezuela offiziell mit Migration, Drogen und Sicherheit; Venezuela und viele Kritiker sagen dagegen: Es geht vor allem um Öl, Macht und einen erzwungenen Regimewechsel.

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