Der sogenannte Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde am 12. September 1990 in Moskau unterzeichnet.

Kurze Einordnung

  • Er wurde von den beiden deutschen Staaten (Bundesrepublik Deutschland und DDR) sowie den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs (USA, Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich) unterschrieben.
  • Der Vertrag schuf die außen- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen für die deutsche Wiedervereinigung und trat im März 1991 nach Ratifikation durch alle Beteiligten in Kraft.

Mini-Hintergrund

  • Ort der Unterzeichnung war Moskau, was die zentrale Rolle der damaligen Sowjetunion im Einigungsprozess widerspiegelt.
  • Im deutschen Erinnerungsdiskurs gilt der Zwei-plus-Vier-Vertrag oft als „quasi-Friedensvertrag“, da er die letzten offenen Fragen der Nachkriegsordnung für Deutschland regelte.

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