was tun bei durchfall

Bei akutem Durchfall sind viel Trinken, leichte Schonkost und Beobachtung der Warnzeichen entscheidend. Bei starken Beschwerden, Blut im Stuhl, Fieber oder lÀnger als ein paar Tage anhaltendem Durchfall ist Àrztliche AbklÀrung wichtig.
Was tun bei Durchfall?
Soforthilfe zu Hause
- Viel FlĂŒssigkeit : Wasser, leichte Tees, klare BrĂŒhe, ggf. Elektrolyt-Lösungen aus der Apotheke oder FertigprĂ€parate; Alkohol und Koffein meiden, da sie austrocknen.
- In kleinen Schlucken trinken, dafĂŒr regelmĂ€Ăig, besonders nach jedem Toilettengang ein Glas bzw. ca. 200â250 ml.
- Leicht verdauliche Schonkost: Zwieback, Toast, weiĂe Nudeln, Reis, Kartoffeln, Banane, Apfelmus; fettige, scharfe, sehr faserige oder stark zuckerhaltige Speisen meiden.
Was essen â was lieber nicht
- Geeignet: BRAT-DiĂ€t (Banane, Reis, Apfelmus, Toast), Kartoffelbrei, klare Suppen/BrĂŒhen, Salzstangen oder andere leicht salzige Snacks zur Elektrolytzufuhr.
- Ungeeignet: Frittiertes, Wurst und fettes Fleisch, sehr scharfe Speisen, Rohkost in groĂen Mengen, Bohnen, Kohl, kohlensĂ€urehaltige GetrĂ€nke und SĂŒĂstoffe (z.B. Sorbit, Mannit), da sie Durchfall verstĂ€rken können.
- Milchprodukte besser zunĂ€chst reduzieren, weil die Darmschleimhaut vorĂŒbergehend empfindlicher auf Laktose reagieren kann.
Hausmittel & Medikamente
- BewĂ€hrte Hausmittel: Kamillen- oder Pfefferminztee zur Magen-Darm-Beruhigung, leichte HĂŒhnerbrĂŒhe zur FlĂŒssigkeits- und Salzaufnahme.
- Elektrolyt-Glukose-Lösungen (oral rehydration solutions) helfen besonders bei stĂ€rkerem FlĂŒssigkeitsverlust, etwa bei sehr hĂ€ufigem Stuhlgang.
- Durchfallmittel aus der Apotheke (z.B. stopfende Wirkstoffe) nur kurzfristig und nicht bei Fieber, blutigem Stuhl oder Verdacht auf bakterielle Infektion einsetzen; hier vorab Àrztlichen Rat einholen.
Wann zum Arzt oder in die Notaufnahme?
- Sofortige Àrztliche Hilfe nötig bei:
- Blut im Stuhl, schwarzer Teerstuhl oder starke Bauchschmerzen.
* Hohes Fieber, SchĂŒttelfrost, Ăbelkeit/Erbrechen mit kaum FlĂŒssigkeitsaufnahme möglich.
* Anzeichen von Dehydratation: starker Durst, sehr wenig oder dunkler Urin, Schwindel, Kreislaufprobleme, trockene SchleimhÀute.
- Ebenfalls abklÀren lassen, wenn Durchfall:
- lĂ€nger als 2â3 Tage bei Erwachsenen oder lĂ€nger als 24 Stunden bei kleinen Kindern anhĂ€lt.
* immer wiederkehrt oder mit ungewolltem Gewichtsverlust einhergeht, da dann chronische Erkrankungen (z.B. UnvertrĂ€glichkeiten, entzĂŒndliche Darmerkrankungen) infrage kommen.
Alltag & Vorbeugung
- Ruhe: Körper entlasten, wenn möglich zu Hause bleiben und Anstrengung vermeiden.
- Hygiene: HĂ€ufiges und grĂŒndliches HĂ€ndewaschen nach Toilettengang und vor dem Essen, um Ansteckung im Haushalt oder BĂŒro zu reduzieren.
- Vorbeugung auf Reisen: SorgfĂ€ltige Lebensmittelhygiene (âcook it, peel it or leave itâ), sauberes Trinkwasser, ggf. Impfungen gegen bestimmte Erreger (z.B. Rotavirus) nach Ă€rztlicher Beratung.
Hinweis: Dieser Text ersetzt keine Ă€rztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Unsicherheit, Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder wenn Kinder betroffen sind, sollte frĂŒhzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.
Information gathered from public forums or data available on the internet and portrayed here.