Eine Sukkade ist die kandierte Schale bestimmter Zitrusfrüchte, vor allem der Zedrat‑ bzw. Zitronatzitrone, die in Zuckerlösung eingelegt und anschließend getrocknet wird. Im Alltag ist sie vor allem als Bestandteil von Weihnachtsgebäck wie Stollen, Lebkuchen oder Früchtebrot bekannt.

Kurze Definition

  • Sukkade (auch Citronat/Zitronat genannt) ist die Schale einer speziellen großen Zitronenart, die durch Kandieren haltbar und süß gemacht wird.
  • Sie wird meist in kleine Würfel oder Streifen geschnitten und als Backzutat verwendet.

Herkunft und Begriff

  • Der Begriff „Sukkade“ bzw. „Succade“ geht auf ein lateinisches Wort zurück, das „saftig“ bedeutet.
  • In der deutschsprachigen Popkultur ist Sukkade vielen aus dem Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ bekannt („…Honig, Nüsse und Succade…“).

Geschmack und Verwendung

  • Sukkade schmeckt süß, mit einer leicht herben bis bitteren, zitronigen Note.
  • Typische Verwendung:
    • Christstollen, Früchtebrot, Panettone, Königskuchen.
* Fein gehackt in Keksen, Lebkuchen und anderen Festtagsdesserts.

Herstellung in Kürze

  1. Schale der Zedratzitrone wird entfernt und vorbereitet.
  1. Schalenstücke werden mehrfach in konzentrierter Zuckerlösung gekocht/eingelegt.
  1. Anschließend werden sie getrocknet und oft in Stücke geschnitten.

Kurz gesagt: Wenn in Rezepten oder im Lied von „Sukkade“ die Rede ist, ist damit die süß kandierte Zitronenschale gemeint, die klassisches Weihnachtsgebäck aromatisch macht.

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