Sukkade ist die kandierte Schale von Zitrusfrüchten, meist von der Zitronatzitrone (Zedratzitrone), die in kleine Würfel geschnitten und in Zuckersirup eingelegt wird.

Was Sukkade genau ist

  • Sukkade (auch „Succade“ oder „Citronat/Zitronat“) entsteht, indem die dicke Schale spezieller Zitronenarten über längere Zeit in Zuckerlösung gekocht und getrocknet wird.
  • Meist wird dafür die Zitronatzitrone (Citrus medica) verwendet, deren besonders dicke, wenig bittere Schale sich gut kandieren lässt.

Geschmack und Aussehen

  • Sukkade schmeckt süß, leicht zitrusartig und oft minimal bitter, mit einem intensiven, etwas „alten“ Weihnachtsgebäck-Aroma.
  • Die Stückchen sind meist grünlich oder gelblich, leicht durchscheinend und wirken wie kleine, klebrige Würfelchen.

Verwendung in der Küche

  • Klassisch kommt Sukkade in Weihnachtsgebäck wie Christstollen, Früchtebrot, Rosinenbrot, Lebkuchen oder Königskuchen vor.
  • Sie wird häufig zusammen mit Rosinen, Orangeat und Nüssen in Teigen verwendet, manchmal auch in kandierter Form als Dekoration auf Kuchen.

Begriff und andere Namen

  • Im Deutschen wird heute oft „Zitronat“ gesagt; „Sukkade/Succade“ ist der ältere oder traditionellere Ausdruck.
  • In anderen Sprachen findet man Bezeichnungen wie „candied citron peel“ oder allgemein „candied fruit“.

TL;DR: Sukkade sind kandierte, gewürfelte Zitrusschalen (meist Zitronatzitrone), die vor allem im traditionellen Weihnachts- und Festtagsgebäck verwendet werden.

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