Sukkade im Weihnachtsgebäck ist die kandierte Schale von Zitrusfrüchten, meist Zitronen, die in kleine Würfel geschnitten und in Stollen, Lebkuchen oder Früchtebrot mitgebacken wird.

Was genau ist Sukkade?

  • Sukkade sind weiche Würfel aus in Zucker eingelegter, kandierter Zitronenschale.
  • Sie zählen – wie Orangeat – zu den sogenannten Dickzuckerfrüchten und werden vor allem zum Backen verwendet.

Verwendung im Weihnachtsgebäck

  • Sukkade kommt klassisch in Christstollen, Lebkuchen, Honigkuchen, Früchtebrot und anderen festlichen Backwaren vor.
  • In traditionellen Stollenrezepten ist ein bestimmter Mindestanteil an Sukkade vorgeschrieben, sie gehört also fest zum typischen Stollengeschmack.

Geschmack und Zweck im Teig

  • Der Geschmack ist leicht bitter-zitrusartig, aber durch das Kandieren deutlich süß und aromatisch.
  • Sukkade sorgt im Teig für kleine, saftige Fruchtstücke, gibt Aroma und trägt – zusammen mit Zucker – zur längeren Haltbarkeit des Weihnachtsgebäcks bei.

TL;DR: Sukkade im Weihnachtsgebäck sind süße, kandierte Würfel aus Zitronenschale, die Stollen, Lebkuchen & Co. ihr typisches, fruchtig- zitrusartiges Aroma geben.